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Dreambox one im Vergleich zu Dreambox DM 920 - Wo ist der Unterschied?

24.05.2019 10:58 0 Kommentare

Mit der Dreambox One leitet der Prestigehersteller Dream Property ein neues 4K-Receiver-Zeitalter ein. Die schlanke Box mit Dual-Boot-System und beinahe konkurrenzloser Performance sorgte schon vor ihrer eigentlichen Auslieferung in den Medien und dem einen oder anderen Forum für Aufsehen. Dabei hebt sich die Box nicht nur im Design, sondern auch in puncto Hardware, Anschlussmöglichkeiten und Funktionsumfang deutlich von ihrem Vorgänger, der Dreambox DM920, ab. Doch ist die neue Dreambox One für alle Kunden die beste Wahl, wer sollte die Dreambox One kaufen und lohnt sich ein Umstieg auf das neue Flaggschiff?

Wir haben uns beide Modelle im Detail angesehen und direkt miteinander verglichen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die größten Unterschiede der beiden 4K UHD Receiver und wir zeigen Ihnen, für wen sich welches Modell ganz besonders gut eignet.
 

Übersicht


Das Unternehmen Dream Property zählt zu einem der renommiertesten Hersteller von Receivern, wobei Dream Property auch der erste Produzent war, der seine Receiver ab Werk mit dem beliebten Betriebssystem Linux auslieferte. Das Betriebssystem ermöglicht es seinen Besitzern, die Box gemäß individueller Wünsche und Vorlieben anzupassen und so das Maximum aus der Box herauszuholen. Mit der neuen Dreambox One geht das Unternehmen jedoch noch einen Schritt weiter und verwandelt die ehemalige Linux-Box in eine wahres Multitalent. Wie unser Test zeigt, hören die Unterschiede zwischen der Dreambox DM920 und der Dreambox One jedoch längst nicht beim Betriebssystem auf.
 

Die Dreambox DM920 im Kurzporträt


Die Dreambox DM920 ist ein leistungsstarker Sat-Receiver mit zwei Tuner-Steckplätzen sowie einem Dual-Core-Prozessor mit 12.000 DMIPS. Ergänzt wird die smarte Konfiguration durch 8 GB Flashspeicher und 2 GB internem Speicher. Zusätzlich bietet der 4K-Receiver neben einer Gigabit Ethernet-Schnittstelle auch einen begehrten Festplatten-Einschub für 2,5-Zoll-Festplatten, wobei selbst Sondergröße bis zu einer Höhe von 15 mm verwendet werden können. Neben der imposanten Hardware verfügt die DM920 zudem über einen CI-Slot, einen SD-Kartenleser, einen USB 3.0 Port sowie einen HDMI 2.0 Ausgang und einen HDMI 1.4a Eingang. Als Betriebssystem dient das beliebte Linux Enigma2, wobei sich die innovative Box mit unzähligen Plugins, wie beispielsweise YouTube, erweitern lässt. Zusätzlich werden auch unterschiedliche Skins, Webradio-Apps und HbbTV unterstützt. Schlussendlich haben Kunden überdies die Möglichkeit, IPTV in 4K-Qualität zu streamen und auch ein OpenATV Image steht selbstverständlich zur Verfügung.
 

Die Dreambox One im Kurzporträt


Bei der Dreambox One handelt es sich um den offiziellen Nachfolger der Dreambox DM920. Das neue Flaggschiff von Dream Property verfügt über zwei fix verbaute Tuner, wahlweise mit Combo-DVB-S2X, DVB-C/T2 oder Twin-Sat. Das Alleinstellungsmerkmal des revolutionären 4K UHD Receivers ist jedoch das Dual-Boot-System. Dank dieses Features kommen Kunden in den Genuss von Linux Engima2 und Android 7.1. Dream Property kombiniert somit das Beste aus beiden Welten, wobei Benutzer vollen Zugriff auf die Apps aus dem Google Play haben. Unter Haube befindet sich ein imposanter Quad-Core-Prozessor. In Verbindung mit 16 GB Arbeitsspeicher und 2 GB internem Speicher, gehören langsame Umschaltzeiten oder verzögerte Bildwiedergabe endgültig der Vergangenheit an. Obwohl die E2 Android Box über sehr kompakte Ausmaße verfügt, kann sie dennoch mit einer Reihe von Anschlussmöglichkeiten aufwarten. So stehen ein USB 2.0 Port und ein USB 3.0 Port für den Anschluss externer Speichermedien zur Verfügung. Zudem sind auch ein HDMI 2.0 Ausgang, Gigabit Ethernet und S/PDIF mit an Bord.
 

Die Unterschiede


Die Dreambox One hebt sich in ihrem Design deutlich von ihrem Vorgänger ab. So macht das kleine Multitalent einen wesentlich moderneren Eindruck, wobei die E2 Android Box beinahe 10 Zentimeter kleiner ist als die Dreambox DM920. Im Gegensatz zum weit wuchtigeren Vorgänger verfügt die Dreambox One jedoch über kein Farbdisplay an der Front und auch die praktische Frontblende musste dem noblen Äußeren weichen. Dafür gönnte Dream Property dem Topseller eine neue Fernbedienung, die über Amazons Alexa steuerbar ist und zudem über eine Bluetooth-Schnittstelle verfügt.
 

Hardware


Vergleicht man die Hardware beider Modelle, so zeigen sich markante Unterschiede. Dabei übertrifft schon die Dreambox DM920 mit ihrem starken Dual-Core-Prozessor mit 12.000 DMIPS, 8 GB Flashspeicher und 2 GB internem Speicher zahllose Mitbewerber. Die Dreambox One lässt die derzeitige Konkurrenz jedoch weit hinter sich. So sorgen der Quad-Core-Prozessor mit 53.360 DMIPS sowie der neue Broadcom SoC Chipsatz sowie 16 GB Flashspeicher für viermal schneller Performance, die die Wiedergabe von hochauflösenden 4K-Inhalten zu einem wahren Vergnügen machen.
 

Tuner


In puncto Tuner ist die Dreambox DM920 für Liebhaber von Kabel- und Satellitenempfang unter Umständen die bessere Wahl. Dabei verfügt das etablierte Modell über zwei Plug & Play Tuner, die sich in Windeseile miteinander kombinieren lassen. Im Gegensatz dazu gibt es die Dreambox One in drei unterschiedlichen Varianten, jeweils mit fest verbauten Tunern für DVB-S2X, DVB-C/T2 oder Twin-Sat. Zusätzlich wird auch eine Play-Variante ohne Tuner angeboten, die sich für das Streaming von Netflix, DAZN oder ähnlichen Apps eignet.
 

Anschlussmöglichkeiten


Die beiden Boxen unterscheiden sich in ihren Anschlussmöglichkeiten, wobei der beliebte Festplatten-Einschub von Dream Property bei der Dreambox One dem Design zum Opfer fiel. Dafür verfügt der neue Platzhirsch über einen USB 2.0 Port und einen USB 3.0 Port. Wer einen HDMI 2.0 Eingang oder einen CI-Slot benötigt, muss jedoch wieder auf die DM920 zurückgreifen.
 

Funktionen und Features


Der größte funktionale Unterschied liegt in der Dual-Boot-Funktion der neuen Dreambox One, wodurch sowohl Linux Enigma2 als auch Android 7.2 genutzt werden können. Dies ermöglicht die Installation begehrter Apps, wie Amazon Prime Video oder Netflix. Wer diese Apps benötigt, sollte daher auf jeden Fall auf die Dreambox One setzen. Die Dreambox DM920 punktet dank des 2,5-Zoll-Festplatten-Einschubfachs jedoch mit der Möglichkeit, Serien und Filme jederzeit gleichzeitig ansehen und in 4K aufnehmen zu können. Dabei lassen sich die Aufnahmen zudem einfach exportieren und bearbeiten.
 

Fazit


Die neue Dreambox One ist ein sehr mutiger, aber auch zukunftsweisender Schritt von Dream Property. Der neue Bestseller ist alles in allem weitaus leistungsfähiger und ausgereifter als sein Vorgänger. Eingeschworene Dreambox-Fans vermissen jedoch vielleicht den praktischen Festplatten-Einschub und den HDMI 2.0 Eingang. Für Benutzer der Dreambox DM920, die ihren Receiver überwiegend für das Streaming gestochen scharfer 4K-Inhalte verwenden und nicht auf Apps aus dem Google Play Store verzichten möchten, lohnt sich der Umstieg auf die super schnelle neue Dreambox One hingegen auf alle Fälle.

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